Christoph 1 meets Feuerwehr

Chr1 MOBSA

Für die diesjährige Brandschutzfortbildung wurden letzten Dienstag auf der Station besondere Geschütze aufgefahren. Die Berufsfeuerwehr München stellte uns ihre mobile Brandsimulationsanlage (MOBSA), für den Blick über den Tellerrand, zur Verfügung.

Die Brandsimulationsanlage ist in einen 34 Tonnen schweren und ca. 13 Meter langen Sattelauflieger integriert in dem sich an 5 Brandstellen vom Wohnungsbrand bis hin zum Flashover alles simulieren lässt. Sie wurde im Jahr 2008 zusammen mit einer mobilen Atemschutzstrecke (Mobas) von der Berufsfeuerwehr angeschafft.

Bevor es losging wurde unsere Crew von fachkundigem Personal theoretisch und praktisch auf das Bervorstehende eingewiesen. So wurde im Vorfeld die Brandsimulationsanlage begangen, deren Besonderheiten und der Ablauf eines Atemschutzeinsatzes generell erklärt. Im Anschluss ging es für die erste Gruppe zur Anprobe der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung in Form von Helm, Mantel, Maske und eines umluftunabhängigen Atemschutzgerätes.

Angenommene Lage war ein Feuer mit einer vermissten Person. Das Ziel war, diese unter Beachtung des nötigen Eigenschutzes zu finden und anschließend zu retten. Dabei stellte so manches Crewmitglied fest mit welchen Problemen man dabei zu kämpfen hat und wie hoch die körperliche Anstrengung ist.

Für den sicheren Ablauf sorgten zwei Kollegen der Berufsfeuerwehr die die jeweiligen Trupps unter Atemschutz in die verrauchte Anlage begleiteten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen.

Auch wenn es nicht zu den Aufgaben der Hubschraubercrew gehört Leute aus brennenden Häusern zu retten war diese etwas andere Fortbildung sicher ein Zugewinn für jeden Teilnehmer.      

 

MOBSA Zug MOBSA Vorbereitung
Rettung beendet MOBSA Start
MOBSA Fuehrerstand

MOBSA innen